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Samstag, 20. 06. 2009, ab 10.00 Uhr
im Michelin DRIVING
CENTER Groß Dölln , Zum
Flugplatz, 17268 Templin, OT Groß Dölln
auch dieses Mal
waren die Fahrlehrer der
FAHRSCHULE die Preuß en wie auch viele andere Kollegen der Berliner und
Brandenburger Fahrlehrerverbände wieder gerne dabei.
Bei super Wetter fanden viele Teilnehmer den Weg zum Treffpunkt
S-Bahnhof Oranienburg. Von dort wurden Sie von Fahrlehrern abgeholt und
fuhren ins DRIVING
CENTER Groß Dölln. Viele konnten zum ersten Mal spüren und erleben
wie man mit einem Quad unterwegs sein kann. Der gelbe Sand der
Schorfheide war Staubtrocken, so daß man auch riechen und schmecken
konnte. Motorräder, LKW, Bus und Autos fuhren von Blinden gelenkt über
die Weiten des DRIVING
CENTERers in der der Schorfheide. Damit noch nicht genug - Flugzeug
ging auch - 200 PS und ab nach oben... Fotos
hier
hier die gerade Freigeschaltete Seite
für diese Veranstaltung
http://www.fahren-erfahren.de
Träume werden war!
Zum neunten Mal findet auf Initiative von Fahrlehrerverbänden Berlin +
Brandenburg, Allgemeinen Blinden- und
Sehbehindertenvereins Berlin e. V. (ABSV) und dem Michelin Driving Center in Groß Dölln ein
"Autofahren für Blinde und Sehbehinderte" statt. Blinde und Sehbehinderte
haben an diesem Tag die einmalige Chance, ihre Fahrkünste zu testen, was
ihnen im normalen Straßenverkehr aufgrund ihrer Behinderung nicht möglich
ist.
Der Verbandsfahrlehrer Rainer Sperling organisiert
und koordiniert auch wieder dieses Jahr das " Autofahren für Blinde ".Beim letzten Mal waren rund 400 begeisterte
Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet dabei. Als geradezu idealer Ort für eine derartige
Veranstaltung hat sich das Driving Center von Michelin in Groß Dölln
erwiesen. Der ehemalige Militärflugplatz ist heute das größte
Fahrtrainingszentrum Europas und befindet sich in der landschaftlich
schönen Schorfheide nördlich von Berlin. Für die Teilnehmer gibt es einen
Transfer von Berlin nach Groß Dölln und zurück. Treffpunkte sind um 8.00
Uhr der Parkplatz des Vereinshauses des ABSV, Auerbacher Str. 7 (Nähe
S-Bhf.Grunewald) oder um 8.15 Uhr der Vorplatz des S-Bhf. Oranienburg.
Von beiden Treffpunkten werden die Teilnehmer von Fahrschulwagen
abgeholt. Natürlich ist auch eine individuelle Anfahrt möglich.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 12,50 Euro pro Person.
Darin sind ein Imbiss, Getränke sowie Kaffee und Kuchen vor Ort für alle
Teilnehmer und die ehrenamtlich tätigen Fahrlehrer enthalten.
Interessenten können sich anmelden
bei Dr. Detlef Friedebold:
Tel.: 030/365 53 55 (bei Abwesenheit Anrufbeantworter), Fax: 030/36 41 38
10 und E-Mail: freizeit@absv.de.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob ein Transfer vom ABSV oder
S-Bhf. Oranienburg gewünscht wird.Quelle: :
www.absv.de
"mit 180 km/h blind am Steuer"
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Einmal richtig Gas geben - Blinde
fahren Auto in Berlin
Berlin (dpa) - Wenn blinde Menschen im Herzen Berlins Fahrstunden nehmen,
brauchen auch die Zuschauer starke Nerven. Da steuern Autos haargenau auf
einen Poller am Brandenburger Tor zu, andere schaffen die Kurve vor der
Siegessäule nur knapp.
Doch den Fahrlehrern, die dieses ungewöhnliche Abenteuer am Sonntag in
Berlin möglich machen, reichen glückliche Gesichter und ein neuer Rekord
als Entschädigung für so manche Schweißperle auf der Stirn: Noch nie sind
so viele Blinde mitten in einer Großstadt Auto gefahren.
Auf der Straße des 17. Juni, die für den Stadtverkehr gesperrt ist, geht
es zu wie beim Autokorso. Mehr als 40 Fahrschulwagen kreiseln auf einem
Kilometer Länge hin und her. Am Steuer sitzen Männer und Frauen mit
dunklen Brillen oder einer gelben Blindenbinde am Oberarm. Eine Türkin mit
Kopftuch ist dabei, ein erblindeter Senior präsentiert stolz seinen
Führerschein aus dem Jahr 1952. "Endlich mal wieder benutzt", scherzt er.
Sie alle erfüllen sich einen Traum: einmal richtig Gas geben. 280 Blinde und stark sehbehinderte Menschen hat das Autofahren nach Berlin
gelockt, 18 Jahre alt ist der jüngste, 83 der älteste Teilnehmer. Für den
Berliner Blindenverband ist diese Zahl ein neuer Rekord - und für so
manchen der 80 Fahrlehrer, die hier die Übersicht behalten, eine ganz neue
Herausforderung.
Reiner Delgado fährt mit 50 Kilometern in der Stunde seelenruhig auf eine
Reihe parkender Autos zu. "Jetzt stark bremsen", sagt sein Fahrlehrer
Rainer Sperling. Dass danach nur noch 20 Zentimeter zum Vordermann
geblieben sind, kann der Fahrschüler weder sehen noch ahnen. Er sucht
vergnügt den Schleifpunkt, es soll ja weitergehen.
Delgado hat eine Augenkrankheit von Kindheit an langsam erblinden lassen.
Er hat seine Behinderung akzeptiert - "da war ich 20", sagt er. Heute
reist er mit seiner peruanischen Frau gern nach Lima. Im Berliner Alltag
kauft er im Supermarkt ein oder geht mit seinen beiden Kindern, 4 und 7
Jahre alt, auf den Spielplatz. Als sie noch zu klein waren, um zu
begreifen, was "blind" bedeutet, half ihm ein Glöckchen an den
Kinderbeinen. Reiner Delgado ist Sozialreferent von Beruf, er benutzt im
Büro einen Computer mit Sprachprogramm, er geht auch gern ins Kino. Nur
Auto gefahren ist der 35-Jährige noch nie.
Sein Fahrlehrer Rainer Sperling weiß, was er einem blinden Fahrschüler
zusätzlich erläutern muss. Er hat probehalber selbst eine Augenbinde
getragen und sich von einem Kollegen lotsen lassen. Seit Jahren
organisiert Sperling diese ungewöhnliche Aktion des Berliner
Fahrlehrerverbandes. Doch der Korso am Brandenburger Tor ist auch für ihn
eine Premiere. Früher übten die Blinden auf stillgelegten Flugplätzen.
Der Spaßfaktor zählt bei dem ungewöhnlichen Parcours nicht allein. Es geht
auch um die Probleme Blinder im Straßenverkehr. Davon kann Detlef
Friedebold vom Berliner Blindenverein viel berichten: Von Ampeln ohne
tackernde Signale zum Beispiel, von Zebrastreifen oder vom Kreisverkehr.
Sie machen den 145 000 Blinden und 500 000 Sehbehinderten in Deutschland
das Leben schwer. Auch, weil die Autos immer leiser werden. Das Wissen der
Autofahrer um die Probleme Blinder kann schon sehr viel helfen.
Die 80 Berliner Fahrlehrer, die sich auf das Abenteuer mit blinden
Fahrschülern eingelassen haben, geben ihr Wissen weiter. Reiner Delgado
ist erst einmal nur glücklich über seine Fahrstunde. "Dass Blinde in
Berlin Auto fahren, hat sogar in Peru in der Zeitung gestanden", betont
seine Frau.
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Sonntag 12.06.2005 - Berlin
Autofahren für Blinde und Sehbehinderte 2005
Die Senatsabteilung Verkehrslenkung Berlin sieht die Aktion "Autofahren
für Blinde und Sehbehinderte" als eine der bedeutendsten Veranstaltungen
für Verkehrssicherheit an und legt daher auf den Veranstaltungsort Berlin
Wert. Am Sonntag, den 12. Juni 05 wird daher ein Teilabschnitt der Straße
des 17. Juni für diese Veranstaltung gesperrt. Die Aktion findet wieder in
enger Zusammenarbeit des ABSV mit dem Fahrlehrerverband Berlin-Brandenburg
dieses Mal nur an einem Tag statt. Sie wird aber bereits um 9.00 Uhr
beginnen, um sicherzustellen, daß jeder Teilnehmer ausreichend oft fahren
kann.
Für alle diejenigen, die gerade nicht fahren können, wird ein
Begleitprogramm geboten.
Die Anmeldung kann ab sofort bei Detlef Friedebold, Tel.: 030/3655355
erfolgen.
Hier erfahren Sie dann auch nähere Einzelheiten.
Wir werden auch dieses Mal ehrenamtlich mit unseren Autos und
Fahrlehrern mit dabei sein
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