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11.04.2005 - 12:33 Uhr, Polizei Hamburg
Obwohl Polizeibeamte das Kennzeichen nicht ablesen konnten,

wurde jetzt ein 32-jähriger Motorradfahrer durch die Verkehrsstaffel Ost ermittelt, der mit 115 km/h, nur auf seinem Hinterrad fahrend, gemessen wurde. Am 23.03.2005 führten Polizeibeamte der Verkehrsstaffel Ost eine Geschwindigkeitsmessung im Lokstedter Steindamm durch. Als das Krad auf die Messstelle zufuhr, sah der Beamte, dass die Maschine nur auf dem Hinterrad gefahren wurde. Die eigentliche Messung ergab einen Wert von 115 km/h statt erlaubter 50 km/h. Das Kennzeichen des Krades konnte nicht abgelesen werden, sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Feststellung des Fahrers. Nach Auswertung des Radarfotos stellte sich heraus, dass es sich bei der Maschine um ein blaues Krad der Marke Yamaha R1 handelt. Da das Motorrad nach der Messung wie "vom Erdboden verschluckt" war, vermuteten die Polizisten, dass der Fahrer in der Nähe des Messortes wohnhaft sein könnte. Umfangreiche Ermittlungen bestätigten die Vermutung und am 07.04.2005 wurde der Fahrer in seiner Wohnung angetroffen. Der Lokstedter hat den Verstoß zugegeben. Ihm drohen jetzt eine Geldbuße von 175,- Euro, vier Punkte im Verkehrszentralregister sowie ein Fahrverbot von zwei Monaten.
Quelle: Polizei Hamburg, Pressemappe