• Fragen Sie Bekannte, Kollegen und Freunde, ob sie eine Fahrschule empfehlen können
  • Informieren Sie sich ausführlich bei mehreren Fahrschulen
  • Seriöse Fahrschulen geben auch telefonisch umfassend alle gewünschten Auskünfte.
  • Vorsicht bei allzu deutlich hervorgehobenen Billigpreisen (Schnäppchen!) Auch eine Fahrschule muss kostendeckend arbeiten. Fahrschulen mit so genannten Tiefstpreisen können keine guten Fahrlehrer beschäftigen, da diese niemals für einen "Appel und ein Ei" arbeiten. Und Sie möchten doch sicherlich einen ausgeglichenen und gut gelaunten Fahrlehrer an Ihrer Seite haben, oder ...?
  • Falls Sie eine Motorradausbildung absolvieren möchten (Klasse A), fragen Sie nach, ob Ihr Fahrlehrer selbst Motorrad fährt und Ihnen die Grundfahraufgaben (Geschicklichkeitsübungen) auch vorführen kann! Das ist leider schon längst nicht mehr selbstverständlich. Wenn Ihr Fahrlehrer Sie in der praktischen Ausbildung mit seinem eigenen Motorrad begleitet, wird er Ihnen vieles zeigen können. Ein solcher Fahrlehrer wird Sie wesentlich schneller zum Erfolg führen und ist auch in der Regel verständnisvoller und einfühlsamer.
  • Achten Sie darauf, ob die Fahrschule beim Nichtbestehen der Prüfung und weiterer Ausbildung einen erneuten Grundbetrag oder Teile davon erhebt.
  • Vergleichen Sie immer alle Preise im Zusammenhang. Eine Fahrschule ist durch das Fahrlehrergesetz verpflichtet, Ihnen stets alle Preise zu nennen.
  • Werden Fahrübungen zu weniger oder mehr als 45 Minuten angeboten, müssen auch diese benannt werden.
  • Pauschalangebote sind unzulässig und unseriös.
  • So genannte Vorprüfungsgebühren dürfen auch nicht erhoben werden. Die sind mit dem Grundbetrag abgegolten.
  • Erhalten Sie in der Fahrschule bei der Anmeldung Fahrschülerbegleitmaterial wie z.B. einen Ausbildungspass oder sonstige Leitfäden für die Ausbildung ?
  • Wird bei der Anmeldung ein schriftlicher Ausbildungsvertrag geschlossen und werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgehändigt?
  • Sind die Fahrschulfahrzeuge gepflegt?
  • Machen die Fahrlehrer/innen einen freundlichen Eindruck?
  • Fragen Sie nach ob Sie an einem "Schnupperseminar" in der Theorie, natürlich unverbindlich, teilnehmen können und entscheiden Sie sich dann. Sie können dabei sehr schnell den Ausbildungsstandard, die Fahrlehrer, Zufriedenheitsgrad der Fahrschüler, Räumlichkeiten und vieles mehr kennen lernen.
  • Schauen Sie sich ruhig auch die Preise an. Aber bedenken Sie immer, dass Ihnen eine seriöse Fahrschule keinen Endpreis für Ihre Ausbildung nennen kann. Was Sie tatsächlich am Ende Ihrer Ausbildung zahlen müssen, hängt zu einem großen Teil von der Qualität und Effektivität ab mit der Ihre Ausbildung erfolgt.
  • In der praktischen Ausbildung sollte stets eine Einweisung und natürlich Auswertung für Ihre Übungen durchgeführt werden. Sie sollten also immer Ihren genauen Ausbildungsstand kennen. Viele Fahrlehrer arbeiten dazu mit einem "Leitfaden" der durch die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände herausgegeben wird und sichern damit ab, dass Sie am Ende der Ausbildung alles beherrschen, was zur erfolgreichen Prüfung benötigt wird.
  • Sollten Sie dennoch mal über einige Dinge unzufrieden sein, sprechen Sie das gleich offen und ehrlich an. Eine gute Fahrschule und ein guter Fahrlehrer werden immer versuchen ganz individuell auf jeden Fahrschüler einzugehen. Wenn Sie das Gefühl haben, an "die falsche Adresse" geraten zu sein, dann wechseln Sie die Fahrschule. Das ist jederzeit möglich! Ihre "alte Fahrschule" ist verpflichtet Ihnen über Ihre bisherige Ausbildung in Theorie und Praxis eine Ausbildungsbescheinigung auszuhändigen

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